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SMOKING

schwarzer Smoking mit Fliege

Klassischer Smoking mit Fliege

Was ist ein Smoking?

Der Smoking ist ein besonders stilvoller Anzug und zählt zur Abendgarderobe. Er wird auch gerne „die kleine Abendgarderobe“ genannt, wobei der Smoking im britischen dinner jacket heißt. Bedingt durch seine Geschichte eignet er sich also besonders für abendliche Feierlichkeiten im kleinen Rahmen.

Wie unterscheiden sich Smoking und Anzug?

Die auffälligen optischen Unterschiede, wenn der klassische Stil beim Smoking zugrunde gelegt wird, ist das Fasson, die Knopfleiste und die untere Rückenpartie.

Das Angesicht (Frontpartie) des Smokings ist der aussagekräftigste Teil des Jackets und wird massgeblich durch das Fasson und die Knopfleiste geprägt. Beim Smoking kommt das Schalfasson oder bei einer einteiligen Schnittvariante das Schalrevers zur Anwendung, welches mit einem Seidenspiegel belegt ist. Diese Oberkragenform erzeugt eine besonders elegante und dekorative Wirkung, die seinen Träger stilvoll auf der Abendveranstaltung erschienen läßt. Eine kleine Variation kann der Gentleman für die Seide an seinem Smoking treffen und zwischen dem glatten Seidensatin oder der gerippten Ripsseide wählen.

Bezogen auf die Knopfleiste begrenzt sich die klassische Kleiderordnung für den Smoking auf den Einreiher mit nur einem Schließknopf mit Gegenknopf. Die Position des Knopfes, der mit dem gleichen Material wie das Fasson ummantelt ist, ist direkt unter dem Auslauf des Schalfassons in die vordere Kante und fällt recht tief auf Höhe der Taille aus.

Das wesentliche Merkmal auf der Rückseite (Rückenpartie) des Smoking-Jackets sind die nicht vorhandenen Rückenschlitze, die bei einem schmal geschnittenen Anzug für eine größere Bewegungsfreiheit sorgen. Durch die Verarbeitung mittels etwas engeren Saum verleiht diese Jacket einem Träger eine schmalere und elegantere Silhouette.

Weitere Unterschiede für Smokinghose und -Jacket

Den eleganten Ausdruck des Smokings führen die Taschen, genauer bezeichnet die Taschenpaspel, am Jacket weiter fort und greifen ebenfalls die „Revers-Seide“ auf. Um dieses Merkmal nicht zu verdecken, sind die seitlich angebrachten Paspeltaschen ohne Patten (Klappen). Auch die vier Knöpfe der durchknöpfbaren Ärmelschlitze reihen sich nahtlos in den Seidenbesatz mit ein.

Auch die Smokinghose unterliegt ein paar Ansichten der klassischen Kleiderordnung und hat weder Gürtelschlaufen noch Aufschläge, sprich der Hosensaum muss glatt sein. Als besonderes Merkmal und Unterschied zur Anzugshose, befindet sich seitlich, entlang der Seitennaht, auf der Smokinghose ein Galon. Dieser Streifen besteht aus der gleichen Seide wie das Fasson am Jacket und durch seine verdeckende Eigenschaft der Hosennaht, entsteht der Anblick eines eleganten, ununterbrochenen Hosenbeins. Dieser Leitsatz des eleganten Understatements wird weiter fortgeführt und sorgt dafür, dass keine Gesäßtaschen vorzufinden sind. Der Träger sollte auch darauf achten, dass der Hosenbund niemals sichtbar ist und kann für den klassischen Smoking eine Weste oder einen Kummerbund obligatorisch tragen.

Schnitt und Stoff für den Smoking

An dieser Stelle sei angemerkt, dass auch der Smoking/Tuxedo geografischen Schwankungen unterworfen ist. In südlichen Ländern wird eher eine leichte und fließende Schnittform, wohingegen die britische Region eher die strenge Form getragen wird. Dies trifft insbesondere auf die Form des Schalfasson, Schulterbreite und Hosenweite zu.

Der klassische Smoking ist schwarz und lebt vom Kontrast. Im künstlichem Licht, wie Ballsälen, Opern oder Casinos kann das schwarz gerne auch mal zum Verhängnis werden, denn die Reflexion des Saallichts führt unter Umständen zu einer grünlichen bis bräunlichen Wirkung. Die Wahl des Stoffes fällt traditionell auf eine Wolle-Mohair-Mischung, die für ein weiches und angenehmes Tragegefühl und je nach Mischung sich bei guter Verarbeitung durch Knitterfreiheit auszeichnet.

Der perfekte Smoking-Look
Das spezielle weiße Hemd hat Umschlagsmanschetten mit geraden Ecken und wird zumeist mit einem Umlegekragen getragen. Doch auch traditionelle Kläppchenkragen sind ebenfalls möglich, doch darf nie eine sichtbare Knopfleiste mit angenähten Knöpfen am Smokinghemd zu sehen sein. Weshalb eine verdeckte Knopfleiste, eine vorbereitete Brustleiste für separate Smokingknöpfe oder ein Plissee gewählt werden sollte.

Zu den Accessoires gehören eine selbstbindende Schleife, ein Kummerbund und Kniestrümpfe – alles aus schwarzer Seide. Für einen eleganten Akzent sorgt das obligatorische, weiße Leinentaschentuch. Alternativ zum Kummerbund wird zum Smoking häufig auch eine U-förmige Weste getragen. Abgerundet wird der Look entweder durch einen gut geputzten, schwarzen Plain Oxford oder den klassischen Lackschuh.

Zum BLOG: Festtagsgarderobe

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