Schuhwerk

Schuhwerk

Unabhängig vom gewählten Look und Stil darf das passende Schuhwerk selbstredend nicht fehlen.

Schuhwerk nach Maß - Rahmengenähte Schuhe

Schuhwerk nach Maß - Rahmengenähte Schuhe

Sie gelten als die hochwertigste und edelste Machart, die es in diesem Handwerk überhaupt gibt. Doch woran erkennt man rahmengenähte Schuhe? Die Naht wird nicht durch die gesamte Sohle gestochen, sondern nur durch die angesetzte Lippe, die Rahmennähte liegen weiter außen und haben kleinere Stichabstände. Die innenliegende Korkschicht isoliert den Schuh zusätzlich und beim „Eintragen“ in den ersten Tagen bildet sich ein dem Fuß angepasstes und komfortables Fußbett. Um den rahmengenähten Schuh besonders strapazierfähig und stabil auszustatten, wird der Lederrahmen durch eine Doppelnaht mit der Laufsohle verbunden. Hierdurch kann sich der Schuh beim Tragen ausdehnen und anschließend wieder zusammenziehen. Für den perfekten Sitz Ihrer Schuhe ist die genaue Passform unerlässlich.

Das Leder

Das Leder

Der überwiegende Teil des eleganten Schuhwerks wird aus Kalbsleder oder „Boxcalf“ gefertigt, wahrscheinlich benannt nach dem Londoner Schuhmacher Joseph Box. Die besten Qualitäten kommen aus Frankreich. Das Material wird sowohl zu Glattleder als auch zu gekörntem Scotchgrain und Rauleder verarbeitet. Boxcalf fühlt sich geschmeidig an, ist jedoch trotzdem straff. Seine Stärke liegt zwischen 1 mm und 1,2 mm. Aus einem Boxcalf (ca. 1,5 m²) lassen sich bis zu drei Paar Schuhoberteile zuschneiden. Unter Scotchgrain (oder Narbleder) versteht man ein Leder mit körniger und rustikaler Struktur. Diese wird dem Boxcalf oder dem Rindbox zumeist eingeprägt und verleiht dem Schuhwerk seine individuelle Ausstrahlung mit einem eher sportlich-rustikalen Charakter. Aufgerautes Leder bezeichnet man als Rauleder oder auch als „Suede“. Hierbei wird das Leder mechanisch aufgeraut, wodurch die charakteristische samtartige Oberfläche entsteht. Während ursprünglich im spanischen Córdoba unter Cordovanleder ein spezielles Ziegenleder zu verstehen war, bezeichnet der Begriff heute widerstandsfähiges Pferdeleder. Dieses ist besonders langlebig und deutlich dicker (1,6–1,8 mm) als das Boxcalf. Wegen ihrer Haltbarkeit werden Cordovan- Schuhe meist mit doppelter Sohle und stärkerem Futterleder verarbeitet. Als der weltweit beste Lieferant von Cordovan gilt übrigens die US-Gerberei Horween.

Die Pflege

Die Pflege

Als David Blieswood an der Garderobe des Waldorf-Astoria David Rockefeller begegnete, bückte dieser sich gerade und zog Gummigamaschen über seine Pferdeleder-Schuhe. „Trockene Füße muss man haben“, wusste er zu berichten. Falls das Schuhwerk doch einmal durchnässt ist, stopfen Sie Ihre Schuhe erst mit Zeitungspapier aus. Bei Zimmertemperatur lassen Sie sie dann über Nacht trocknen, jedoch niemals an der Heizung! Anschließend spannen Sie den Schuh möglichst 48 Stunden auf einen Holzspanner, am besten aus Zedernholz. Holzspanner gelten als die Seele langlebiger Schuhe! Das Schuheputzen gehört zu den wenigen Dingen, die auch ein Gentleman selbst erledigen sollte. Die meditative Beschäftigung mit dem Leder, das einen täglich stützt wie eine Burg, ist zumeist dem Sonntagmorgen vorbehalten: Glattleder wird zunächst mit einem feuchten Lappen gereinigt. Nach dem Trocknen die Schuhpflege mit einer weichen Bürste auftragen und einwirken lassen. Anschließend mit einem weichen Lappen polieren. Meiden Sie Selbstglanzpräparate, sie trocknen das Leder aus. Veloursleder erfordern spezielle Pflegesprays. Bei starker Verschmutzung helfen hier Ledershampoo und Wasser. Nach dem Trocknen mit der Raulederbürste aufrauen und anschließend einsprühen.

Unser Angebot

Unser Angebot

Unser Angebot an edlem Schuhwerk umfasst unter anderem renommierte Namen wie Alden, Allen Edmonds und Church‘s. Nachfolgend stellen wir Ihnen einige unserer liebsten Schuhmanufakturen und deren Schuhwerk näher vor. Wir präsentieren Ihnen eine kleine, nach unserem Verständnis charakteristische Auswahl an Schuhen dieser Schuhmacher. So ist Alden weltweit bekannt für die besten Pferdeleder- Schuhe, Allen Edmonds bietet besonders elegante und zudem äußerst bequeme Schuhe für den Businessalltag, während Church’s die englische Schuhmachertradition bis heute erfolgreich hochleben lässt.

Schuhtypen

Schuhtypen

Der Schuhtyp wird zunächst anhand seiner Verschlussmethode definiert. Zu unterscheiden sind Schnürschuhe, Schnallenschuhe und Slipper. Bei den Schnürschuhen wird zwischen offener (Derby bzw. Blucher) und geschlossener Schnürung (Oxford– bzw. Blattschnürung) unterschieden. Beim eleganten Oxford treffen die Seitenleder unmittelbar über dem Spann zusammen. Sie gelten grundsätzlich als ein wenig förmlicher, da der Fuß einfach „angezogener“ aussieht.

Beim eher in Kontinentaleuropa beheimateten Derby sind die Seitenteile des Schuhs auf das Vorderteil genäht. Bei Füßen mit hohem Spann oder breitem Fuß bietet der Derby mehr Weite und Bequemlichkeit. Die Angelsachsen bezeichnen den Derby übrigens als Blucher, benannt nach dem preußischen Feldmarschall von Blücher, Herzog von Wahlstatt, der 1815 zusammen mit Wellington in Waterloo Napoleon schlug.

Bei den Herrenschuhtypen ist stets zwischen glatten Varianten (den Plains) und den perforierten, mit Lochmustern (den Brogueings versehenen Varianten) zu unterscheiden. Die Art der Perforierung wird dem Schnürungsbegriff (Oxford oder Derby) übrigens hinzugefügt. Sofern die Nähte der Schaftteile oder der Vorderkappe mit Lochverzierungen und einer geraden Vorderkappe versehen sind, spricht man von einem Semi- oder Half-Brogue (Wiener Schuhmacherschule). Bei einer geflügelten Vorderkappe und einer Lochverzierung auf der Schuhspitze handelt es sich um einen Full-Brogue.

Die Budapester Schuhmacher haben den Full-Brogue als Derby und als Oxford perfektioniert, weswegen diese Modelle in rustikaler Machart häufig als Budapester bezeichnet werden. Erfinder dieses Schuhs sind jedoch die Schotten: Ursprünglich sollten durchgängige Löcher das Wasser aus den Schuhen abfließen lassen, das aus den moorigen Böden des Hochlands in die Schuhe eingedrungen war. Diese Technik entdeckten bald die weltgewandten englischen Golfer, und so traten die Lochverzierungen ihren Siegeszug um die Welt an. Auch heute dienen die Brogueings neben der Zierde auch der Funktionalität: Sommerschuhe mit Brogues sind luftdurchlässiger und die stilvolle Alternative zur Sandale. Welchen Schuh trägt man nun wozu? Grundsätzlich gilt: Je glatter ein Schuh ist und je weniger Zierrat er aufweist, desto formeller und korrekter ist er. Lochmusterungen sind – von ihrer Geschichte her nachvollziehbar – weit weniger offiziell. Somit gilt: Je mehr Perforation, desto sportlicher ist der Schuh.

Der Loafer – bei uns häufig als Slipper bezeichnet, was in England jedoch den Hausschuh meint – ist immer dann angebracht, wenn es etwas informeller zugehen darf. Er ist, vereinfacht gesagt, die rahmengenähte Version des Mokassins. Seine wichtigsten Formen sind der Tassel-Loafer und der Penny-Loafer.

Der Tassel-Loafer – im Original von Alden – ist konstruiert wie ein Bootsschuh: Die Schnürsenkel laufen einmal um den Schuh, werden jedoch nicht geschnürt (wie beim Bootsschuh), sondern enden in Troddeln (engl.: tassels). Der Penny-Loafer hat statt dieser Lederanhängsel einen quer über den Schuh laufenden Steg (die Bride). Die Studenten der amerikanischen Ivy‑League-Universitäten steckten in den sechziger Jahren einen Penny als Glücksbringer in die Bride. Abgesehen von formellen Terminen sind die Loafer ein akzeptierter (und bequemer) Bestandteil der Businessgarderobe sowie der eleganten Freizeitgarderobe.

Der Monk (dt.: Mönch) heißt so, weil sein Schnallenverschluss an die Sandalen der Mönche erinnert. Diese Form hat sicherlich genauso viele Feinde wie Freunde. Die Schuhe sehen dann besonders gut aus, wenn  sie zu schmal geschnittenen Hosenbeinen mit geringer Fußweite getragen werden. Die Franzosen schätzen den Monk weit mehr als die Deutschen. Vielleicht weil die Schuhe der drei Musketiere ebenfalls von großen, blank polierten Schnallen geziert waren und ihr Schuhwerk im französischen Geschichtsbewusstsein verankert ist.

Auch für den Norweger gilt: Man liebt ihn oder freundet sich niemals damit an. Eigentlich ist er eine Variante des Derbys. Die nach außen gewendeten Lederränder der Nähte werden präzise in Handarbeit zusammengenäht. Sie laufen in einer Höhe von ca. 2,5 cm parallel zum Sohlenrand und münden vorne in eine senkrechte Sturznaht. Der rustikale Charakter des Schuhs wird häufig durch das Leder noch betont. Mit Vorliebe wird dieser Schuh aus Scotchgrain- oder Veloursleder gefertigt.

Der Chelsea Boot ist eine Stiefelette, die über den Knöchel reicht und durch die seitlichen Gummieinsätze bequem und sicher ohne Schnürsenkel getragen wird. Schon zu Queen Victorias Zeiten erkannte man die Vielseitigkeit dieses Schuhwerks und der Chelsea Boot ist seit damals aus keiner gut sortierten Herrengarderobe mehr wegzudenken. Zu größtmöglicher Berühmtheit verhalfen diesem Schuhmodell übrigens vier junge Männer aus Liverpool, die der Stiefelette sogar einen anderen Namen gaben: „Beatle-Boot“. Angeregt durch die Beatles entdeckten bald auch Bob Dylan, Andy Warhol und die Rolling Stones ihre Sympathie für diesen anpassungsfähigen Klassiker.

Ursprünglich soll der Chukka Boot von Polospielern in Indien getragen worden sein, damit sich ihre arg strapazierten Füße in der Pause zwischen den Spielabschnitten (Chukka) in diesem äußerst bequemen Modell entspannen konnten. Die Schuhhistorikerin June Swann folgte dieser Fährte und entdeckte dabei alte indische Fotografien, anhand derer sie den Chukka-Boot wie folgt definierte: Er besteht aus Rauleder, ist knöchelhoch, hat zwei Ösenpaare und eine glatte Frontpartie. Höhere Weihen wurden diesem ungenierten Schuh übrigens 1924 von dem Duke of Windsor verliehen, der ihn beim Polospiel in Indien sah und  ihn ab da auch anderweitig einsetzte.

Hersteller

Hersteller

Die Alden Shoe Company wurde im Jahre 1884 von Charles H. Alden in Middleborough, nahe Boston, gegründet und produzierte zunächst Stiefel und Herrenschuhe nach Maß. Auch auf dem Gebiet orthopädischer Schuhe, die eine genaue Passform und einen Ausgleich bei Problemfüßen ermöglichen, war die weltberühmte Schuhmanufaktur erfolgreich. Das dort gesammelte Wissen ist ein wichtiger Grund für den hohen Tragekomfort und die perfekte Passform der traditionell rahmengenähten Schuhe aus Neuengland. Zu den von Alden entwickelten Innovationen gehören jedoch auch der Golfschuh mit auswechselbaren Spikes sowie der weltberühmte Tassel-Loafer. Das Schuhwerk wird mit drei verschiedenen Ledersorten ausgekleidet. Solche Details sind zeitintensiv. Die Herstellung eines Paares dauert vier Monate. Wall-Street-Broker schwören ebenso auf die Schuhe von Alden wie die Polizisten des Staates Massachusetts und einst John F. Kennedy. Das Familienunternehmen, das mittlerweile auf vier Generationen von Schuhmachermeistern zurückblicken kann, steht wie kein anderer Anbieter hochwertiger Schuhe für Pferdeleder- oder besser (Shell-)Cordovan-Schuhe. Der Begriff „Korduan“ stammt wohl von der spanischen Stadt Córdoba, einst Hauptstadt des Königreichs Andalusien, die als wahrscheinlicher Namenspatron des edlen Leders gilt. Seit den Zeiten der industriellen Revolution ist das Pferd als Arbeitstier und Fortbewegungsmittel aus unserem Alltag nahezu verschwunden, wodurch sich die Anzahl der Pferde (und ihrer Shells!) deutlich verringert hat.

Cordovan-Leder hat einen hohen Talganteil und ist daher besonders wasserabweisend. Obwohl es mit etwa 1,7 mm deutlich dicker als Boxcalf ist, weist das feste Leder eine wirklich gute Geschmeidigkeit auf. Zudem gilt es als fast unzerstörbar, besonders widerstandsfähig und passt sich sehr gut an die Fußform an.

Diese positiven Eigenschaften und der angesprochene Bedeutungsverlust des Pferdes als Arbeitstier sind jedoch nicht die einzigen Gründe für die – im Vergleich zum Kalbsleder – hohen Preise des Cordovans: Nur das Leder der Gesäßpartie eines Pferdes erfüllt die gewünschten Eigenschaften. Gerade einmal zwei ovale Stücke (die Shells) der Größe eines DIN-A3-Blattes stellen die relativ kleine Ausbeute dar, die nur für ein Paar Schuhe ausreicht. Somit gilt leider: Ein Pferd gleich ein Paar Schuhe. Zudem ist auch die jahrhundertealte Technik der natürlichen, pflanzlichen Gerbung des Pferdeleders eine seltene – und auch kostspielige – Kunst, die keine andere Gerberei so gut beherrscht wie Horween in Chicago. Sechs Monate dauert der Gerbungsprozess der Horween Cordovans!

Bei größeren Temperaturunterschieden sondern Pferdeleder-Schuhe übrigens einen weißlichen Belag ab. Dabei handelt es sich um Talg, der aus dem Leder austritt. Polieren Sie dieses tierische Fett mit einem weichen Tuch oder einer Bürste wieder in den Schuh ein, so bekommt er im Laufe der Zeit seine unvergleichliche Patina und Geschmeidigkeit und wird Ihnen über Jahrzehnte ein treuer Begleiter sein. Da Alden als anerkannter Meister in der Verarbeitung dieses besonderen Leders zu außergewöhnlichem Schuhwerk gilt, möchten wir Ihnen die Cordovan-Schuhe ans Herz legen.

Dass rahmengenähte Schuhe edler Machart nicht aus England kommen müssen, beweist auch der amerikanische Hersteller Allen Edmonds. Im Jahr 1922 gründete Elbert Allen die Schuhmanufaktur im Bundesstaat Wisconsin. Einige Jahre später stieß sein Partner William Edmonds hinzu. Die Schuhe von Allen Edmonds zeichnen sich vor allem durch das zeitlose Design anglo-amerikanischer Prägung sowie durch einen hohen Tragekomfort aus. Sie werden in aller Welt aus gutem Grunde vor allem von Vielfliegern geschätzt. Denn Allen Edmonds-Schuhe werden auch heute noch in der vor über einhundert Jahren von Charles Goodyear Jr. entwickelten Technik des Rahmennähens angefertigt. Sie kommen zudem ohne eine Metallfeder aus und sind daher „built to fly through airport security“. Das lästige Ausziehen der Schuhe bei den Sicherheitskontrollen der Flughäfen kann dadurch meist vermieden werden. Ein Schuh von Allen Edmonds muss vom Zuschneiden des Leders bis zum Verpacken in den Karton rund 270 Arbeitsschritte durchlaufen. So viel Sorgfalt sieht und fühlt man: an der Feinheit des ausgewählten Kalbsleders französischer und deutscher Gerbereien, den sauberen Stichen und Nähten rundum, dem aufwendigen Innenleben aus handschuhweichem Leder und atmungsaktivem Kork. Und nicht zuletzt an dem Gefühl, einen Schuh zu tragen, der vom ersten Schritt an passt. Alle Cordovan-Schuhe aus dem Hause Allen Edmonds werden zudem mit Sohlen der renommierten Grubengerberei Johann Rendenbach aus Trier ausgestattet.

Hochwertige, rahmengenähte Herrenschuhe sind unsere Leidenschaft. Die Schuhe von Alistair Grey werden in der spanischen Provinz Alicante gefertigt – die Fertigung hochwertiger Schuhe hat dort eine eine jahrhundertelange Tradition. Diese Erfahrung in Herstellung und Materialauswahl ist ausschlaggebend für die Qualität und die Langlebigkeit dieser klassischen Herrenschuhe. Sie werden grundsätzlich rahmengenäht, haben eine Korkausballung und eine durchgehende Brandsohle. Je nach Schuhtyp werden für die Sohle grubengegerbtes Leder, englische Dainite-Gummisohlen oder extrem abriebfeste Vibram-Sohlen verarbeitet. Handgearbeitete Schuhe sind eine Entscheidung fürs Leben. Bei guter Pflege begleitet Sie ein handgemachter Schuh über viele Jahre und passt sich perfekt an Ihren Fuß an. Gute Pflege beinhaltet selbstverständlich auch die artgerechte Reparatur. Die angenähten Sohlen und Absätze erlauben jederzeit einen professionellen Austausch oder Ersatz durch den Schuster Ihres Vertrauens.

Exklusive britische Herrenschuhe haben einen Namen: Church’s – der wohl weltweit bekannteste Hersteller. Und einen Herkunftsort: Northampton – traditioneller Sitz britischer Schuhmacherkunst. Die Historie der Gründerfamilie Church reicht bis ins Jahr 1675 zurück. Doch man wäre niemals so erfolgreich geworden, hätte man Tradition nicht mit Erfindergeist und großem Geschick bereichert: 1872 revolutionierte Charles Goodyears berühmte Nähmaschine die Schuhherstellung. Rahmen und Schaft mussten nun nicht mehr schweißtreibend per Hand miteinander vernäht werden. Diese Zeichen der Zeit erkannte Thomas Church sofort und gründete 1873 mit seinen Söhnen Alfred, William und Thomas die Firma, die heute zu Recht als Synonym für hochwertige Schuhe made in Britain gilt. Dass der Name Church’s zum Begriff wurde, ist nicht zuletzt ein Verdienst kluger Markenpolitik: Church’s waren die ersten herausragenden Produkte in den feinen Schuhläden der Londoner City, die mit eigenem Logo versehen waren. Nun konnte jedermann sehen, wer diese exzellenten Schuhe gefertigt hatte. 1921 eröffnete man eigene Läden in London und 1930 in New York. Damit sicherte sich Church’s für lange Zeit diesen wichtigen Exportmarkt. 1957 wurde eine neue Fabrik gebaut, in der bis heute jeder Schuh von Church’s produziert wird. Jedes Paar kommt stets aus England und ist garantiert von Hand gearbeitet. Rund acht Wochen und bis zu 250 Arbeitsschritte braucht es, bis ein Paar bereit ist, seinen Träger zu beglücken. Church’s-Design ist unverkennbar und so zeitlos wie die Qualität. Das Sortiment bietet nahezu jedes klassische Schuhmodell. In verschiedenen Variationen und Farbtönen zeigen Church’s, dass Stil niemals altert.

Jedes Paar Church’s verlässt die Manufaktur erst, wenn es auf Fehlerfreiheit hin geprüft und von Hand poliert wurde. Ein gutes Paar Church’s sollte bei richtiger Pflege ein Begleiter durch das halbe Leben sein. Auf jeden Fall ist es der Ausdruck von Stil und der Seriosität eines auf höchstem Niveau ausgeübten Handwerks.