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Der Hosenanzug 

Der Siegeszug des Hosenanzugs begann bereits 1911 in Paris. Bei Paul Poiret, einem Modeschöpfer der ersten Stunde, feierte der Hosenanzug Weltpremiere und machte seinen Designer zum Visionär in der Modewelt. Im Zuge der beiden Weltkriege gewöhnte sich die Männerwelt an Frauen in Beinkleidern. Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle Marlene Dietrich bleiben, die in ihren Anzügen und sogar Smokings buchstäblich ‚anzüglich‘ gekleidet war. Vielleicht blieb sie gerade deshalb eine Ausnahme ihrer Zeit, noch lange galt der Hosenanzug gesellschaftlich als verpönt. Selbst in den ‚Swinging Sixties‘ wurde Frauen wie Esther Ofarim oder Senta Berger noch der Zutritt zu edlen Hotels verwehrt. Sie sollen ‚unweibliche‘ Kleidung getragen haben. Da immer mehr Frauen des öffentlichen Lebens im Hosenanzug auftraten, wurde die Kombination aus Damenblazer und Hose nach und nach akzeptiert. Heutzutage kleidet der Hosenanzug die mächtigsten Frauen der Welt, von Angela Merkel bis Hillary Clinton. Der Hosenanzug signalisiert heute Kompetenz und Seriosität. Es ist leicht ihn modisch zu gestalten und zusätzlich er macht durch seine optimale Passform ganz diskret eine gute Figur. Kurz gesagt: ein Hosenanzug bietet ein hohes Maß an Schick.

Der Blazer

Obwohl der Blazer heute eher als förmliches und offizielles Kleidungsstück gilt, liegen seine Ursprünge im Sport. Er entwickelte sich aus den früheren Reitjacken, den so genannten Caracos oder Redingotes – übrigens eine kuriose Verballhornung des englischen Begriffs riding-coat. Wie so oft in der Modewelt wurde auch aus diesen Sportjacken ein neuer Trend. Die modebewusste Frau des 19. Jahrhunderts ließ sich bei Ihrem Schneider einen Blazer für den Alltag anfertigen. Der Vorteil des Blazers besteht unbestreitbar in seiner Wandlungsfähigkeit. Sie strahlen mit einem Blazer eine angenehme Zwanglosigkeit aus, signalisieren Ihrem Gegenüber aber gleichzeitig eine gewisse Ernsthaftigkeit und Seriosität. Nutzen Sie die umfangreichen Ausstattungsvarianten, die sich Ihnen bieten. Ob abgesetzter Kragen, Knopflöcher aus Leder oder aufgesetzte Taschen – Wir bieten Ihnen die Möglichkeit mit Ihrem maßgefertigten Blazer ein universelles und doch individuelles Kleidungsstück für den ganzen Tag zu besitzen. Vom Büroalltag über den Nachmittag zuhause bis zum abendlichen Restaurantbesuch. Zusammen mit unsere Damenmaßschneiderinnen entsteht Ihr auf Maß angefertigter Blazer, der – das können wir Ihnen versprechen – zum einem angenehmen und angesehenen Begleiter wird.

Hosenanzug mit schwarzen Blase

Die Hose

Hosen waren für die Dame nicht immer so selbstverständlich wie heute. Es war Paul Poiret, ein wahrlich bahnbrechender Modedesigner der Damenwelt, der als erster Modeschöpfer seine Entwürfe in Form eines Modealbums veröffentlichte, entwarf  für seine schwangere Frau sogenannte Hosenkleider, um sie vor dem schmerzenden Korsett zu bewahren. Auch Marlene Dietrich hat einen kaum zu überschätzenden Anteil daran, die Damenhose zu dem Kleidungsstück zu machen, das wir heute kennen und auf welches keine Frau mehr verzichten möchte. Die Dietrich präsentierte sich bewusst in einen androgynen Look und sorgte mit ihrem Outfit für einiges Aufsehen und Furore. Die Quittung bekam sie prompt: Sie wurde 1931 aufgefordert, Paris unverzüglich zu verlassen. Denn sie hatte es tatsächlich gewagt, sich mit Hosen auf der Straße zu zeigen. Da sie sich ihre Hosen extra bei einem Herrenschneider anfertigen ließ, waren diese relativ weit und gerade geschnitten. Es entstand die Marlene- Hose, die nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken ist und die wir natürlich auch gerne für Sie anfertigen. Ob klassisch lang oder modisch kurz bis zum Knöchel, ob mit oder ohne Bundfalte, dem Ausdruck Ihrer Persönlichkeit steht nichts im Wege.

Die Bluse

Ob klassisch, sportlich oder verspielt – bunt oder weiß, jede Frau hat und liebt sie. Das war nicht immer so, denn es hat Jahrzehnte gedauert, bis sich die Bluse in der Form, wie wir sie heute kennen, in unseren Kleiderschränken etablieren konnte. Die Bluse entwickelte sich von einer ursprünglichen Armen- und Bauernkleidung für Frauen, die aus Leinen gefertigt wurde. Erst 1880 wurde die Bluse zu dem, was wir heute kennen und schätzen – der Standardbegleiter des Kostüms, des Hosenanzugs und des Blazers. Ihre Einfachheit und universelle Kombinier- barkeit machte sie zum unverzichtbaren Kleidungsstück einer jeden Frau. Erst nach dem Ersten Weltkrieg wurden nach und nach die „weiblichen“ Elemente wie beispielsweise Rüschen und weite Ärmeln durch „männliche“ Elemente wie der runde Bubikragen, die Manschette, die aufgesetzte Brusttasche und die Knopfleiste ersetzt. Selbstverständlich liegt es ganz bei Ihnen – Ob eine klassisch weiße Bluse für das Meeting, eine roséfarbene Button-Down-Bluse für das Wochenende oder etwas Extravagantes, Verspieltes aus Seide, mit edlen Manschettenknöpfen für den Abend – Wir finden zusammen mit Ihnen die passende Bluse für jeden Anlass, die Sie lange begleiten wird.

Das Kleid

Das französische Wort Étui bedeutet Schutzhülle oder auch Behälter. Also beschreibt der Name Etuikleid, dass weibliche Kurven auf elegante Art verhüllt und gleichzeitig geheimnisvoll betont werden. Eben diese körpernahe, figurbetonende und knieumspielende, meist ärmellose Passform ohne horizontale Taillennaht ist das einzigartige Kennzeichen dieses Klassikers. Das Etuikleid eignet sich zum einen als Garderobe für die Standesamtliche Hochzeit. Zum anderen ist es auch das passende Kleidungsstück für Brautjungfern sowie die Mütter von Braut und Bräutigam. Allerdings sollte hier die Auswahl des Kleides vorher mit dem Brautpaar abgeklärt werden. Als Standardmodell schneidern wir unsere Etuikleider klassisch ärmellos. Sollten Sie sich darin jedoch nicht hundertprozentig wohlfühlen oder eine andere Variante bevorzugen, statten wir Ihr Etuikleid gerne mit halblangen oder langen Ärmeln aus. Natürlich in perfekter Passform, Qualität und Individualität, wie Sie es von uns erwarten. Bei den Schnitten bieten wir Ihnen eine vielfältige Auswahl an Ausschnittformen, Nahtführungen und Kleiderlängen, die weibliche Kurven elegant verhüllen und gleichzeitig geheimnisvoll betonen. Den passenden Oberstoff suchen Sie selbstverständlich ganz nach Ihrem Geschmack aus.

Der Rock

In frühen Zeiten war der Rock eines der einfachsten Kleidungs–stücke überhaupt: Ein schlichtes Stück Stoff, das in der Taille festgehalten wurde. Damit hat der Rock von heute nur noch wenig gemeinsam. Seine Bedeutung hat sich grundlegend gewandelt. Gerade im letzten Jahrhundert durchlief der Rock eine spannende Entwicklung. Unzählige Modelle von verschiedenen Designern wurden kreiert, die jedoch nicht alle unbedingt bequem und einfach zu tragen waren. Der wirtschaftliche Aufschwung der fünfziger Jahre brachte eine Vielfalt neuer Formen mit sich: Vom Glockenrock, weit schwingend, bis zum Bleistiftrock, einem schmalen, knielangen Modell, war alles en vogue. Einer der ganz großen Modedesigner dieser Zeit war Christian Dior, Erfinder des nach ihm benannten ‚Diorschlitzes‘. Dabei wird der Schlitz mit einem Stück Stoff unterlegt, das auf dem Futterrock befestigt ist und der Trägerin dadurch mehr Bewegungsfreiheit einräumt. Natürlich fertigen wir diese Variante in unseren hauseigenen Ateliers gerne für Sie an. Dank der großen Vielfalt an Modellen und Stoffen können Sie sich ganz individuell und nach ihrem Geschmack ihr Lieblingsstück zusammenstellen. Dabei beraten wir Sie ebenso gern wie bei der Auswahl an Tuchen und Schnitten.

Das Kostüm

 Wenn sich das Selbstverständnis der Damenwelt ändert, ändert sich auch die Mode. Das konnte man besonders gut Anfang des 20. Jahrhunderts beobachten: Der Siegeszug des Kostüms begann. Denn es passte einfach perfekt zur aktiven Welt des Alltags, an der nun auch die Damenwelt mehr und mehr teilhatte. Ein Kostüm ist praktisch, flexibel, seriös und zu vielen Anlässen einfach unkompliziert. Coco Chanel verlieh dem Kostüm 1954 eine völlig neue modische Form und Bedeutung: Was beide unsterblich machte. Aus ihrem Exil in Lausanne nach Paris zurückgekehrt, protestierte sie kreativ gegen die Wespentaillen-Mode von Dior. Mit einem Kostüm, das jede Dame zu jedem Anlass bequem tragen konnte. Gefertigt aus Tweed, eigentlich einem Herrentuch, zeichnete es sich durch seine Einfachheit und eine zu allen Figuren passende Länge aus. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts feierte das Kostüm sein Comeback als formelles Businessoutfit. Die Formen wurden gerader, die Stoffe schlichter und es wurde in erster Linie zu Anlässen getragen bei denen ein Kleid zu feminin wirken würde. Mittlerweile gehört das Kostüm zur klassischen Garderobe eleganter Damen und wird mit unterschiedlichen Materialien und Accessoires variiert. Ob für den klassischen Businesslook, den legeren Auftritt oder für die sportlichen Seiten des Lebens: cove&co fertigt Ihnen gerne das passenden Kostüm für jeden Anlass.

Der Mantel

Wind, Regen, Schnee, Kälte und Staub verlangen Gegenmaßnahmen. Ein Mantel tut mehr als seine Pflicht, denn er ist nicht nur Schutz gegen die Unbilden des Wetters. Er hüllt uns ein, gibt Sicherheit und ein angenehmes Gefühl des Geborgenseins. Erst im späten 19. Jahrhundert fand der Mantel Einzug in den Kleiderschrank der Damen. Die Tageskleider nahmen an Volumen ab und nun konnten Mäntel über der Garderobe getragen werden. Bis die Modeschöpfer eigene Mantelmodelle entwarfen, die sich klar den weiblichen Konturen anpassten, orientierten sich die Schnitten an den Modellen der Herren. Die immer kürzer werdenden Kleider aus dünnen Materialien ließen letztendlich den Mantel zum unverzichtbaren Kleidungsstück in der Damenmode werden. Als Complet, einer Zusammenstellung aus Etuikleid und Mantel aus einheitlichem Stoff, fand der Mantel Einzug in die wärmeren Jahreszeiten.
Die Mantellänge orientiert sich zunächst an den Rocklängen, wobei festzuhalten ist, dass der Mantel immer über den Saum des Rockes reichen soll. Andernfalls wäre ein ungewollter Lagenlook das Resultat. Tragen Sie hingegen Hosen unter Ihrem Mantel, haben Sie alle Freiheit Ihre Mantellänge zu bestimmen.
Für welchen Mantel Sie sich auch entscheiden, wir bieten Ihnen die gewünschte Individualität und Extravaganz.

Das Cape

Kritiker könnten meinen ein Cape käme unspektakulär und geradezu langweilig daher. Doch weit gefehlt: Ein Cape kann durch Feinheiten einen wertvollen Begleiter in Ihrer Garderobe darstellen. Eine Hochkonjunktur erlebte das Cape in den 70er Jahren. Nicht zu leugnen ist die Praktikabilität: Ganz einfach über die Schultern gelegt, ist es nicht nur schnell angezogen, sondern schont zusätzlich noch den Stoff Ihrer Bluse oder Ihres Blazers, der so nicht unnötig geknittert wird. Zudem erfüllt ein Cape einen sehr pragmatischen Zweck: Es hält warm. Sei es an kühlen Frühlingstagen als Poncho oder Pelerine oder mit geschlossenen Seiten im Winter als Mantelersatz. Knebelverschlüsse, wie Sie sie vom Dufflecoat kennen, unterstützen diesen Eindruck. Außerdem können wir Ihnen für die regnerischen Tage eine Kapuze an Ihr Cape schneidern, um Sie zusätzlich vor weiteren Widrigkeiten zu schützen. Aus Ihren Wünschen und dem Know-how unserer Damenmaßschneidern entsteht ein Cape, welches unter keinen Umständen das Prädikat „unspektakulär“ verdient. Für welche Variante Sie sich auch entscheiden, wir bieten Ihnen die gewünschte Individualität und Extravaganz.