Glencheck

Der Maßanzug im Clan-Muster

Der Glencheck hat seine Wurzeln in Schottland. Die reichen Länderei-Besitzer entwarfen für sich und ihre Familien – die „Clans“ oder „Glens“ – individuelle Karos als Erkennungszeichen: die sogenannten „Checks“. Das wohl bekannteste Karo, Glen-Urquhart genannt, gehörte zu den Ländereien der Countess of Seafield. Fügt man diesem Karo ein farbiges Überkaro zum Beispiel in hellblau hinzu, entsteht der weltberühmte Check des Prince of Wales.
Noch heute gilt im englischen Königreich der Glencheck-Anzug als eleganter Sportanzug für das Wochenende. Kontinental-Europäer hingegen tragen ihren Maßanzug im Glencheck-Muster sehr gerne auch als individuellen Anzug für die weniger formellen Bürotage. International gesehen stellt das markante Gewebe in Frankreich als „Prince de Galle“, in Österreich und Ungarn als „Esterhazy-Check“ und in Deutschland eben als „Glencheck“ eine markante Erweiterung der Businessbekleidung dar. Und in den Vereinigten Staaten gilt die unempfindliche und robuste Glencheck-Musterung laut einer Regel als ideal für „school, work and travel“.

Glencheck ist ganzjährig

Aus rein technischer Sicht handelt es sich beim Glencheck um ein Gewebe aus hellen und dunklen Fäden, die sich in Kette und Schuss abwechseln. Hierdurch ergeben sich Streifen und Karos, die sich zu breiteren Streifen und Überkaros gruppieren. Das müssen Sie sich jedoch nicht unbedingt merken. Eine Maßkonfektion aus Super-100-Saxony-Glencheck von Galliard mit einem Gewicht von 330 Gramm ist den kühleren Tagen vorbehalten. Im zweiten und dritten Tuchstapel finden Sie jedoch bei cove&co auch Glencheck-Stoffe für Maßbekleidungen von Galliard und Scabal, die sich mit einem Gewicht von 270 bis 280 Gramm ideal für einen Ganzjahresanzug eignen. Ihr Glencheckanzug kommt dann im Laufe eines Jahres oft genug zum Einsatz, auch wenn Sie auf Ihren zahlreichen (und mehrtägigen) Geschäftsreisen lieber auf allzu auffällige Anzugstoffe verzichten (müssen).