Monk &
Norweger

Monk & Norweger

Der Monk heißt so, weil sein Schnallenverschluss an die Sandalen der Mönche erinnert. Diese Form hat genauso viele Freunde wie Feinde. Die Schuhe sehen besonders gut aus, wenn sie zu schmal geschnittenen Hosenbeinen mit geringer Fußweite getragen werden. Die Franzosen schätzen den Monk weit mehr als die Deutschen. Vielleicht, weil die Schuhe der drei Musketiere ebenfalls von großen, blank polierten Schnallen geziert waren und ihr Schuhwerk im französischen Geschichtsbewusstsein verankert ist. Der ­Doppelmonk oder Two Strap Monk, eine Variante mit zwei Schnallen, wurde von John Lobb in Paris entwickelt. Er gilt weltweit als der Schuh der Connaisseure und ist eine wahre Augenweide für alle Schuhliebhaber. Auch einen praktischen Nutzen hat die zweifache Schnalle: Der Druck verteilt sich deutlich besser über den Spann.

Auch für den Norweger gilt: Man liebt ihn oder freundet sich niemals damit an. Eigentlich ist er eine Variante des Derbys. Die nach außen gewendeten Lederränder der Nähte werden in Handarbeit zusammen­genäht. Sie laufen in einer Höhe von ca. 2,5 cm ­parallel zum Sohlenrand und münden vorne in eine senkrechte Sturznaht. Im Vergleich zu den klassischen Schuhvarianten wirkt der Norweger sehr sportlich, obwohl er keine Lochverzierungen aufweist. Der rustikale Charakter des Schuhs wird häufig durch das Leder noch betont. Mit Vorliebe wird dieser Schuh aus Scotchgrain- oder Veloursleder gefertigt.


Doppelmonk
HIER VON: ALLEN-EDMONDS

Norweger
hier von: Prime Shoes