Dinkelacker

Dinkelacker
Schuster bleiben bei ihren Leisten.
1879 gründete Heinrich Dinkelacker eine Schuhmanufaktur in Sindelfingen, die über drei Generationen im Besitz der Familie blieb. Als Schuhpatriarch Burkhardt Dinkelacker aus Altersgründen und mangels Nachfolger mit 76 Jahren die Firma verkaufen musste, fand er in Ex-IBM-Manager Norbert Lehmann und seinen Freunden, den Dinkelacker-Liebhabern Ex-Porsche-Chef Wendelin Wiedeking und Porsche-PR-Chef Anton Hunger, Persönlichkeiten, die die Dinkelacker Firmentradition weiterführen.
Dinkelacker ist bei cove&co der Schuhlieferant der ersten Stunde. Unser Interesse an handgefertigtem Schuhwerk war – wie bei Wendelin Wiedeking – lange Zeit eher privater Natur. Fasziniert und inspiriert von der Handwerkskunst der Dinkelacker-Schuhe, dieses Geheimtipps in der Schuhszene, haben wir uns schließlich vom Träger zum Anbieter gewandelt. Wir freuen uns, auf diese Weise ein wenig mehr zum Fortbestand dieses traditionsreichen Handwerksbetriebs beitragen zu können.
Auch wenn Budapest seit jeher als Hochburg für edles Schuhwerk gilt, sind heute dort nur noch knapp 15 Schuhmanufakturen ansässig, die sich der reinen Handarbeit verschrieben haben. Seit über 40 Jahren zählt Dinkelacker dazu. Die rund 40 Budapester Schuhmachermeister fertigen hier täglich etwa 35 Paar handgemachter Dinkelacker Herrenschuhe in Spitzenqualität.
Wie ein echter Dinkelacker entsteht
Die mit 62 Stichen je Schuh umlaufende Naht, mit der Rahmen und Schaft zusammengehalten werden, gilt als das Erkennungszeichen eines echten Dinkelacker. Um einen Schuh dieser Qualität zu fertigen, sind vom Zuschnitt bis zum Finish mindestens 300 Arbeitsgänge nötig: Zunächst wird das Oberleder einer sorgfältigen Prüfung unterzogen. Anschließend werden die einzelnen Schaftteile aus dem Oberleder geschnitten und zusammengenäht. Danach wird der Schaft von Hand über den Leisten gezwickt und am folgenden Tag nachgezwickt. Erst nach sechs Tagen kommt der Schuh vom Leisten. Dies ist der große Unterschied zur industriellen Fertigung und garantiert die lang anhaltende Form. Schaft und Rahmen werden dann mit der flexiblen Brandsohle vernäht. Das Korkteil sorgt für den weichen Tritt, denn es passt sich später optimal an den Fuß des Trägers an. Zwischensohle oder Laufsohle werden aufgelegt und zusammen mit dem Einstechrahmen durch eine Naht verbunden. Der Ausputz des Schuhs wird auch heute noch von Hand geglast, eingefärbt, gebrannt und poliert. Die Sohlen werden übrigens in Belgien traditionell in Gruben gegerbt, ein Prozess, der mehrere Monate dauert.
Welch ein Aufwand! Doch eben dadurch entstehen Schuhe von höchster Güte, die – gute Pflege vorausgesetzt – mindestens 15 Jahre getragen werden können. Die Preise für unsere Dinkelacker-Schuhe sowie das „weiße“ Bestellformular senden wir Ihnen gerne zu.

![header=[] body=[<div id='info'> Plain Derby, Kalbsleder<br />
doppelsohlig, <br />
mit Zopfrahmen<br />
<br />
schwarz, <br />
Bestell-Nr.: Dinkel-0010<br />
499,– €</div>]](http://www.cove.de/sites/default/files/images/schuh_dinkel01.jpg)
![header=[] body=[<div id='info'>Full-Brogue Derby, <br />
Dreifachsohlignussfarben, Kalbsleder, <br />
Bestell-Nr.: Dinkel-0040<br />
549,– €<br />
<br />
schwarz, Kalbsleder, <br />
Bestell-Nr.: Dinkel-0020<br />
549,– €<br />
<br />
schwarz, Cordovan, <br />
Bestell-Nr.: Dinkel-0030<br />
699,– €</div>]](http://www.cove.de/sites/default/files/images/schuh_dinkel02.jpg)
![header=[] body=[<div id='info'> Norweger, <br />
Kalbsleder<br />
<br />
kastanienfarben, <br />
Bestell-Nr.: Dinkel-0060<br />
499,– €<br />
<br />
schwarz, <br />
Bestell-Nr.: Dinkel-0050<br />
499,– €</div>]](http://www.cove.de/sites/default/files/images/schuh_dinkel03.jpg)
![header=[] body=[<div id='info'>Full-Brogue Derby, Kalbsleder<br />
Doppelsohlig, <br />
mit Zopfrahmen<br />
<br />
burgund, <br />
Bestell-Nr.: Dinkel-0070<br />
549,– €<br />
<br />
schwarz, <br />
Bestell-Nr.: Dinkel-0080<br />
549,– €<br />
<br />
cognac, <br />
Bestell-Nr.: Dinkel-0090<br />
549,– €</div>]](http://www.cove.de/sites/default/files/images/schuh_dinkel04.jpg)